HiWi

Seit Anfang diesen Monats bin ich wissenschaftliche Hilfskraft. Bei 15 Stunden monatlich ist das nicht wirklich eine umfangreiche Tätigkeit, aber so kann ich mein soziales Engagement wenigstens ein kleines bisschen fortführen. Und bekomme Geld dafür.

Offizielle Bezeichnung der Stelle ist “Tutor für ein Medienprojekt”. Meine Karriere in “irgendwas mit Medien” ist also noch lange nicht vorbei, wie es scheint. Inhaltlich werde ich mich mit PHP, Datenbanken und solchen Späßen beschäftigen. Sobald es etwas zu sehen gibt, werde ich es hier verlinken.

Zwei kleine Überraschungen gab es bei der Unterzeichnung des Vertrags. Nicht nur, dass ich (dank des Bachelors) rund 5 Euro mehr pro Stunde bekomme, als ich als studentische Hilfskraft bekommen hätte. Ich habe darüber hinaus sogar einen Urlaubsanspruch in Höhe von 3 Stunden.

Ich weiß gar nicht, wohin mit all dieser Freizeit ……

100 Tacken für’s Ummelden

Die Kosten für einen Nebenwohnsitz in Wilhelmshaven wären Dank der Zweitwohnungssteuer schlicht nicht tragbar gewesen. Und auch, wenn ich jetzt zwei Steuererklärungen abgeben darf, steht der Mehraufwand in keinem Verhältnis zu den Kosten, die andernfalls auf mich zugekommen wären.

Ich bin also Wilhelmshavener Neubürger. Und da ich gleichzeitig ein neuer Student an der Hochschule hier bin, steht mir ein Begrüßungsgeld zu. Oder auf Behördendeutsch: Eine Neubürgerprämie für Studenten.

Freitag war ich zur Ummeldung, kurz, bevor das Amt Feierabend machte. Trotzdem waren alle sehr freundlich, und schon heute ist das Geld auf dem Konto. Liebe Stadt Wilhelmshaven, ich glaube, wir hatten einen guten Start. Weiter so. =)

Achja, ein Gutscheinheft gab’s auch noch, unter anderem mit Ermäßigungen für Museen, Theater und so weiter. Die Ersparnis gegenüber den Studententarifen dürfte eher marginal sein, aber der Wille zählt.

Eine Anmerkung dann aber doch noch: Heide zahlt € 200,- für neue Studenten. Und legt nen Gutschein über € 50,- für die Wasserwelt drauf. Da ist also noch Luft nach oben! =)

Offiziell

Categories: Stadt Wilhelmshaven
Published on: 19. März 2012

Was sonst noch so passierte:

Projektlastig

Vier Fächer haben wir. In allen vieren wird es je eine Kursarbeit bzw. ein Referat und je eine weitere Prüfung geben. Im Prinzip sind wir auch schon mittendrin statt nur dabei. Dabei kommt uns bestimmt auch das Projektmanagement aus dem Bachelor durchaus zugute. (~^.^)~

Neben einem Reiserad und der Frage, wie man es innovativ aufwerten kann, wird es für mich in diesem Semester um die technischen Grundlagen gehen, die ein Wissensmanagement im Web 2.0 erst ermöglichen. Heimspiel, quasi. Außerdem warten noch eine Geschäftsprozessmodellierung und ein Managementprojekt. Zwei Klausuren über je zwei Stunden, dazu zwei mündliche Prüfungen – alles in allem theoretisch doch recht überschaubar.

In der Praxis droht das ganze dennoch sehr arbeitslastig zu werden. Sollte man von einem Masterstudiengang aber auch erwarten … ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ

Achja. Bachelor.

Nach überstandenem Kulturschock ging es direkt wieder gen Heimat. Die erste Bahnreise, dank Semesterticket in Schienenersatzverkehrbussen t(-.-t) und Regionalzügen nach Hamburg. Und das geschickterweise an einem Heimspieltag. Gefühlt die längste Bahnfahrt ever.

Da das Heimspiel gegen Stuttgart dann ja doch ausgefallen ist, hatte ich genügend Zeit, mich in Ruhe auf mein Kolloquium vorzubereiten. Das war für den Montag darauf angesetzt. Ich bin ein wenig früher aus Wedel los und hab mich noch mit einer Freundin zum Frühstück/Mittag getroffen. Balsam für die gestresste Seele! (⌐■_■)

Anschließend dann in die FH, Rad auf’s Auto schnallen und das Kolloquium hinter mich gebracht. Wirtschaftsingenieur ohé! Exmatrikulationskrams ausgefüllt, raus nach Wedel und wieder volley mit nem vollen Bulli gen Wilhelmshaven. Diesmal ohne Anhänger – deutlich angenehmer. Abends dann immerhin noch das Bett aufgebaut und sofort in Tiefschlaf gefallen. Irgendwas is ja immer …

Auf ein Neues

Nach einem ziemlich kurzfristigen Umzug, da sich zum März doch noch ein Nachmieter gefunden hat, war ich also in Wilhelmshaven angekommen. Das heißt, so angekommen bin ich bis heute nicht wirklich, meine halbe Wohnung besteht noch aus Umzugskartons. Aber es wird.

Am 1. dann auch gleich die Erstsemesterbegrüßung und Orientierungseinheit. Die Begrüßung war, wie man so eine Begrüßung halt erwartet. Viele Reden. Klatschende Erstsemester. Am Ende traf ich dann tatsächlich auf einen weiteren Westküstler, der hier ebenfalls den Master machen wird. Es ging in die Tutorengruppen, aber dank der genialen Planung der Hochschule durften wir diese bereits nach einer Viertelstunde wieder verlassen. Es gab nämlich die erste Vorlesung.

Während die anderen Erstsemester also die FH kennenlernten, saßen wir in einem Übersichtsmodul, zu allem Überfluss noch eine Studienleistung. Im Prinzip also ein “teilgenommen” für Anwesenheit. Und einen kleinen Test. Leider ging die Vorlesung dann auch noch bis in den vorletzten Block, so dass uns ebenfalls die Kneipenrallye verwehrt blieb. Aber hey, immerhin hatten wir was Produktives getan.

Die Reise geht weiter.

Der Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ schließt mit dem „Master of Engineering“ ab. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester. [...]

Die Anwendungsorientierung dieses Studiengangs zeigt sich in einem hohen Praxisbezug, der durch in die Module integrierte Übungen und Fallstudien, ein Praxisprojekt und die Masterarbeit unterstützt wird. [...]

Eine Besonderheit dieses Masterstudiengangs ist die fachliche Verknüpfung des Wirtschaftsingenieurwesens mit der Wirtschaftsinformatik. Ein wichtiger Studieninhalt ist dabei die Modellierung von Geschäftsprozessen, die eine integrierte Betrachtung von Material-, Informations- und Finanzflüssen erfordert.

Jade Hochschule, Wilhelmshaven

Neue Stadt, neues Glück. Ein letztes Mal Erstsemester sein, und das mit frischer Meeresluft und dem dazugehörigen Meer direkt vor der Tür. Semesterticket bis Hamburg, Hannover und Osnabrück. Ein letztes Mal der Luxus eines Studentenlebens erleben, in einer Stadt, die auf den ersten Blick grau und trist ist. Und stirbt. Wie die Westküste.

Donnerstag geht’s los. Das Leben ist zu kurz, um das alles nicht so gut es geht zu genießen, solange wir noch können. Das habe ich mir vorgenommen. Und natürlich fleißig zu sein, wie vermutlich jeder Erstsemester es sich regelmäßig vornimmt.

Tschüss, Heide. Es war nett mit dir, aber um auf Dauer dableiben zu wollen, braucht es schon ein bisschen mehr als eine sehr gute FH und eine Hand voll Freunde.

page 1 of 1
Gezwitscher ...

Welcome , today is Samstag, 19. Mai 2012